Severn Records Soul Revue am 29.11.2008 in der Manege Ratingen

Mit Bedenken meinerseits – souliger Blues so wie angekündigt ist nicht bedingungslos meins –  aber angesichts der geballten bluesmusikalischen Kompetenz der hier und heute Abend auftretenden acht Herren war ich dabei, wie ca. 110 andere Gäste auch. Der Abend kostete mich 15 € Eintritt + 14 € für 4 Hefeweißbiere und hat mir bis auf vier für meinen Geschmack, wie geschrieben, für meinen Geschmack grenzwertige Stücke außerordentlich gemundet, so und so.

Die Atmosphäre(n) erreichte(n) nach minimaler Aufheizphase sofort die Höchststufe……..man was für eine absolute Weltklasseband stand da auf der Bühne, die Begeisterung und die Spiel- und Sangeskunst der Band war zweifellos, die Klatschkunst des Publikums erreichte das gleiche Level, soviel wirklich oft tosender Applaus gehört auch in der Manege nicht zur Alltäglichkeit.

Im ersten, ca. einstündigen Set sang sich Tad Robinson durch für mich meistens unbekannte Stücke, eine Playliste konnte ich nirgendwo entdecken, aber egal:  seine diese grandiose Soulbluesstimme und die Töne der wie ein Uhrwerk zusammenspielenden Band, boah!

Das zweite, auch ca. einstündige Set bestritt Darrell Nulisch am Gesangsmikrophon, auf gleichem Gesangsniveau wie Robinson, mit das Beste in der Welt der von uns so geliebten Musik.

Beide sind auch sehr ausgefuchste chromatische und diatonische Harmonikaspieler, das bewiesen sie etliche Male.

Und da waren noch die beiden, die das Ganze, gut brodelnde Gebräu zum Dampfen brachten: Steve Gomes am Bass und Robb Stupka am Schlagzeug. Die beiden waren so gut, da kamen die Beine und Nacken in Wallung.

Die Grooveteppichleger ergänzte Kevin Anker an den Keyboards vorzüglich, er verfettete den Sound noch zusätzlich um einige Kilogramm.

Den Wall of Sound vervollständigten der Saxophonist Frank Mitchell und Trompeter David Finell. Die beiden tüpfelten zahlreiche I`s in die dargebotene Musik und Gitarrist Alex Schultz ist sowieso schon seit zig Jahren einer der derjenigen welcher und heute abend natürlich auch, was für Saitentöne.

In der letzten Phase des Konzerts standen dann alle beteiligten Musiker auf der Bühne, mal sang Nulisch, mal Robinson, mal sehr soulig, mal sehr bluesig.

In den knapp zweieinhalb Stunden Severn Records Soul Revue beklatschten und bestaunten wir Zuhörer eune unglaublich dichte Show auf nicht zu übertreffendem Niveau…….Weltklasse!

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